Franzi in Bangor

Was Birmingham und Frankfurt gemeinsam haben!

Es ist gar nicht mehr so einfach Plätze und Orte hier zu finden, die man noch nicht besichtigt hat! Und Bangor liegt ja auch im Nirgendwo! Da wir ja schon die näheren Highlights wie Chester, Liverpool und Manchester besichtigt hatten fiel die Auswahl etwas schwerer, aufgrund der Fahrzeiten die man mit dem Zug immer noch einrechnen muss. Aber wir haben uns entschieden: Am vergangenen Wochenende haben wir uns zu dritt auf den Weg nach Birmingham gemacht. Wir haben gleich den ersten Zug morgens um 8Uhr genommen und das war wirklich eine Qual aufzustehen, vor allem nachdem mein neuer Zimmernachbar eine kleine Party in seinem Zimmer (aufgrund der „Wandverhältnisse“ in meinem Zimmer!!!!) veranstaltet hatte! Naja, nur noch zwei Wochen und dann hauen die hier alle eh ab und ich hab meine Ruhe :-)

Nach 3 Stunden Zugfahrt sind wir dann auch gut in der 2. größten Stadt von Großbritannien angekommen mit knapp 1 Mio. Einwohnern! Als wir ankamen haben wir uns erstmal auf die Suche nach der Touristeninformation begeben, um dort einen Stadtplan abzustauben und uns einen Plan zumachen, was wir alles sehen wollten.

Die Straßen waren total überfüllt voller kauflustiger Briten. Wir sind dann erstmal an den ganzen Geschäften vorbei geschoben worden und haben uns dann noch eine Menge alter Gebäude angesehen: die Town Hall, Art Museum, Memory Building, altes Post Office, Uni, Kathedrale usw. Am schönsten war ein kleines Viertel mit Backsteinhäusern und neuen Bürogebäuden, wo ein kleiner Kanal durchfloss und man auch mit Booten darauf fahren konnte. Dafür blieb aber keine Zeit mehr. Wir sind dann aber noch in eine andere Galerie namens „IKON“ gegangen – ziemlich komische moderne Kunst konnte man sich da anschauen.

Im Anschluss ging es dann auf den Frankfurter Weihnachtsmarkt! Ja, richtig gelesen! Das ist der größte deutsche Weihnachtsmarkt außerhalb Deutschlands! Es war ziemlich lustig die ganzen zweisprachigen Schilder (deutsch-englisch) in den Buden zusehen. Man konnte ganz viel Süßes kaufen und natürlich „Gluwein“ trinken und „brockwurst“ essen (nette Schreibfehler im Weihnachtsmarkt-Flyer)! Zu meiner Freude gab es auch noch einen Stand mit „Poffertjes“! Lecker! Da haben wir dann auch noch zugeschlagen!


Außerdem hab ich noch was ganz ganz tolles gekauft: deutsches BROT! Ich bin ja sonst kein Brotesser zuhause, aber das hab ich so richtig genossen! Zum Mittag gab es dann auch Bratkartoffeln und ne Frikadelle dazu!

Ganz lustig war auch noch eine kleine Kapelle, die auf Deutsch eines unserer Karnevalslieder (für die Insider: „Kornblumenblau“ gesungen hat! Tja, was die Briten denken, was so auf einen deutschen Weihnachtsmarkt gehört ist schon lustig!

Kurz bevor es dann auch wieder nach Bangor zurück ging haben wir noch eine Runde auf einem Kinderkarussell gedreht! Ja das musste auch mal sein!


Als wir dann spät abends wieder im Wohnheim ankamen, war ein saukalt in unseren Zimmer und den ganzen Sonntag auch noch! Ich habe fast eine Krise bekommen! Ich saß in 1.000 Schichten eingepackt den ganzen Tag vor meinem Laptop, da ich was schaffen musste und hab nur Tee in mich rein gegossen! Spät am Abend ging sie dann doch schon mal an und dann war es so was von heiß, dass ich die ganze Nacht bei offenem Fenster schlafen musste, denn auf runter drehen reagiert diese nämlich auch nicht! Na ja, lieber zu warm als zu kalt!

Mein Zimmer erstrahlt schon in kitschiger Weihnachtsdekoration! Da wir ja hier kein Schnee haben und nur Weihnachtslieder hören mir auch nicht hilft in Weihnachtsstimmung zu kommen, musste ich kreativ werden und hab meine Wände mit schönem Geschenkpapier verziert! Sieht gar nicht mal so schlecht aus! Einen schönen Weihnachtsstern und nen kleinen Adventskalender hab ich mir auch gekauft! Also, Weihnachten kann jetzt kommen!

Hwyl, Franzi

 

 

 

4.12.08 19:00
 


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