Franzi in Bangor

Cardiff-Hauptstadt von Wales

Dieser Blogeintrag wird diesmal etwas anders, denn ich bediene mich der Kreativität von meiner lieben Freundin und Mitbewohnerin Julia, die, meiner Meinung nach super unsere Erlebnisse in Cardiff zusammengefasst hat! Meine eigenen Bemerkungen zu dem einen oder anderen Punkt werde ich natürlich kenntlich mit FH machen!

Eine neue Woche: das heißt eine neue Reise. Und zwar eine laaaange Reise... in den Süden. Nein nicht etwa Spanien oder Frankreich, sondern die Weltmetropole und walisische Hauptstadt Cardiff war unser Ziel.

Mit leichtem Gepäck und guter Laune setzten wir uns am Freitagnachmittag in den Zug Richtung Cardiff. Nach "nur" ein wenig mehr als 4 Stunden entlang der walisisch-englischen Grenze tuckelnd, kamen wir im dunklen und regnerischen Cardiff an. Sofort machten wir uns auch auf die Suche nach unserem Hostel, das dank meiner Skizze, dem Reiseführer und meiner Begleitung (Andrea und ich – FH) auch nach einigen Wirrungen und Irrungen zu finden war. Es war nett, nicht spektakulär, aber wir hatten ein Zimmer für uns allein und Frühstück war inklusive.


Dann gings erstmal ab in die Stadt, vorbei an Geschäften, blau-blinkender Weihnachtsdeko, auffällig vielen Polizisten, Stadtmenschen, grölenden Jungs und besoffenen Frauen ohne Jacken, Richtung Asia-Restaurant. Nach einigen Fehlversuchen landeten wir auch im hippen Nudelrestaurant und hatten mirnichtsdirnichts einen Teller mit super leckerem Essen vor uns. Und das Beste (neben der komischen Bedienung und dem Coke Light/Zero-Vergleich) war, dass meine Mahlzeit geburtstagsgutscheintechnisch von Franzi und Andrea gesponsert wurde - sogar Nachtisch inklusive. Müde und in Vorfreude auf den nächsten Tag schleppten wir uns dann auch wieder in das relativ nahe gelegene Hostel. Dort gab es Tee, Zahnpasta und lange Gespräche zum Thema Beschimpfungen und Deutschrap (Ja, ich habe einen schlechten Einfluss...).

Am Samstagmorgen waren wir dann nach einer Nacht, die vorallem durch viel Wärme, seltsamen Träumen und Erkältungsschnarchen meinerseits geprägt war, viel zu früh auf den Beinen. Unser erstes Ziel war eine wenig spektakuläre Kirche in der Stadt, gefolgt von dem Schloss. Dort angekommen waren wir die ersten Gäste und wurden schon von dem zahlreichen Personal belagert. Nach einer kurzen filmischen Einführung zur Cardiff-Schlössischen Geschichte folgte eine Führung durch die prunkvoll-viktorianischen Räume des Hauses. Hier hatten wir das Glück, dass wir nur zu dritt von einer netten Frau betreut wurden. Also das Schloss verbirgt einige Geheimnisse und viele arabische, goldene Decken. (Wer mich kennt weiß, dass mir die Geisterstories, die die nette Dame erzählte, wirklich auf den Magen geschlagen sind! FH) War wirklich schön. Danach sind wir einmal halb um die Schlossmauer gelaufen und auf den alten Bergfried. Dank des "schönen" Wetters waren unsere Füße dadurch auch schon zu Beginn des anstrengenden Tages nass.


Nach dem Schloss ging es auch zum civic quarter mit der Town Hall (Rathaus), Civil Courts (Gerichtshaus) und dem Welsh National Museum - alle drei in imposanten Gebäuden. Dank meiner wunderattraktiven Begleiterinnen hat uns der Rezeptionist in der Townhall auch abseits der Öffnungszeiten hinein gelassen und uns die Innenräume gezeigt. Das Museum war eher ein bißchen zu viel für uns mit vielen Steinen und Dinosauriern; dafür waren wir einfach zu müde und fertig und die Rucksäcke zu schwer. Nach einem kurzen Abstecher Richtung altes Unigebäude, gings zurück zum Kaffee in die City. Danach haben wir uns noch eher unzufrieden durch ein paar Geschäfte geschoben. Im Moment kaufen die Briten nämlich, vorzugsweise am Samstag, alle Geschäfte leer. Denn es gibt ja nach Weihnachten nichts mehr hier... Ei ei ei... Menschenmassen... selbst im beschaulichen Südwales.

Die City-Guides - Julia und Andrea

 

Haben uns dann noch die Markthalle angesehen und sind ein bißchen durch die Straßen gebummelt. Am späten Nachmittag ging dann unsere (wiederum lange) Reise gen Nordwales. Auf der Rückfahrt hab ich dann noch ein kleines, naja eher großes, Teebad angerichtet. Habe einen halben Liter heißen Tee auf mich, die anderen zwei und unsere neuen Zeitungen gekippt. Was für ein tollpatschiger und unglaublich blöder Unfall. Lag vielleicht an meinem ständigen Nasenkitzeln, denn ich fühlte mich wie der Schnupfen in Person.

Ein Dankeschön an Julia :-) Knutschi

 

 

 

15.12.08 16:19
 


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